Für einen Schei­dungs­antrag ist der Ablauf eines Trennungs­jahres notwendige Voraus­setzung. Dringend abzuraten ist davon, den Beginn des Trennungs­jahres vorzu­da­tieren. Die Angabe eines falschen, früheren Datums kann schwer­wie­gende Folgen haben – z. B.

  • Entfallen des gesetzlichen Erbrechts
  • Verkürzung des Zeitraumes für den Versorgungsausgleich
  • ein früherer Stichtag für den Zugewinnausgleich
  • Aufhebung der zunächst bewilligten Verfahrenskostenhilfe für das Scheidungsverfahren
  • Nachzahlung von Steuern
  • Das Anfallen der Spekulationssteuer für den nicht mehr im Haus lebenden Ehegatten bei Verkauf des Hauses
  • strafrechtliche Konsequenzen wegen einer falschen Angabe gegenüber dem Gericht